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Schon während der Schulzeit in Mödling wird kommerziell fotografiert. Für das Feuilleton der NÖN werden Scheckübergaben und Überschwemmungen, Feuerwehrpannen und methusalemische Geburtstage durch Fotos und redaktionelle Worte dokumentiert. Musik- und Kunstschaffende kommen dann auch freiwillig um sich im ersten Studio am Dachboden des Mödlinger Elternhauses portraitieren zu lassen. Nach der Matura gehts erstmal zum Film. Vom Komparsenüberwachen und Kabeltragen bis später zum rechten Arm und Auge des Regisseurs. Acht Jahre dauert das Spektakel als Script/Continuity, Kamera- und Regieassistentin bei Spielfilm, Serien und Werbespots. Dazwischen gehen sich zwei Jahre Fotografieausbildung auf der Grafischen in Wien aus. Die Fotografie wird Ende der Neunziger schliesslich zum Hauptberuf. Anschliessende zwei Jahre an der Wiener Angewandten in der Meisterklasse Lürzer bringen semiotische Einsichten und Agenturkontakte. Metro, Nah & Frisch, Leiner/KIKA, Unilever und Pharmakunden gehören mit zu den Kunden mit denen seit 98’ digital gearbeitet wird. Seit 2008 wird zusätzlich zum Auge, auch noch das Ohr mittels Ö1 durch Wort, Tonmontage und Stimme der Meise befüllt. |